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Keine Ahnung, wo ich hier gerade bin

Wie gut sind Sie in den Ferien in Sachen Orientierung unterwegs? Und schwächen der Gebrauch von Navi-Geräten und -Apps den Orientierungssinn? Falls Sie sich regelmässig verlaufen, kann man mit Training wirklich etwas dagegen tun.

Typ 1:
Bereits zuhause das perfekte Kartenabbild der Feriendestination im Kopf haben

Sie studieren bereits zuhause ausführlich die Pläne Ihrer Feriendestination und lesen sorgfältig den Reiseführer. Schon im Voraus legen Sie sich einen Plan zurecht, welche Orte Sie während Ihrer Ferien besuchen möchten und wie Sie diese auch sicher finden. Sich Himmelsrichtungen und Entfernungen zu merken, fällt Ihnen leicht. Die Reisedestination und ihre Umgebung ist in Ihrem Hirn bereits vor Ankunft gut abgespeichert und Ihre Mitreisenden können sich auf Sie als Reiseguide verlassen. (Forschungen zufolge sind Sie eher männlich.)

Typ 2:
Sie haben’s im Gefühl. Nach einer 1-tägigen Erkundung Ihrer Feriendestination besitzen Sie eine mentale Ortskarte

Den Stadtplan aus Papier brauchen sie nur anfänglich. Unterwegs gelingt es Ihnen, sich die Wege gut zu merken. Sie orientieren sich dabei in den meisten Fällen an markanten Gebäuden oder Umgebungsmerkmalen. Aus Ihren Eindrücken und Erinnerungen bilden Sie eine Art mentale Strassenkarte, die zwar nicht exakt mit dem gedruckten Stadtplan übereinstimmt, Ihnen aber zweifelsohne hilft, z. B. Umwege zu gehen, wenn eine Strasse gesperrt sein sollte. (Forschungen zufolge sind Sie eher weiblich.)

Typ 3:
Sie verlaufen sich nicht nur in den Ferien, sondern auch in bekannten Gefilden regelmässig. Der Orientierungssinn scheint bei Ihnen vergessen gegangen zu sein

Trotz Stadtplan in der Hand, sind Sie schnell einmal verloren. Ohne Begleitung, geladenes Handy zum Hilferuf oder Navigationsgerät / Navigations-App gehen Sie nicht gerne auf Erkundungstour. Haben Sie sich dabei auch schon gefragt, ob der Gebrauch von Navigationsgeräten für Ihren sowieso schon an Selbstbewusstsein mangelnden Orientierungssinn schädlich ist? Da können wir sie gleich beruhigen. Auch Navigationsgeräte können das Überblickswissen und die Orientierung fördern. Die Empfehlung an Sie ist dabei nur, Navis mit Kartenansicht zu benutzen und dem Gerät nicht immer blind zu vertrauen. Möchten Sie Ihrem Orientierungssinn zu mehr Selbstvertrauen verhelfen? Alles nur eine Frage des Trainings!

6 Tipps, die Ihren Orientierungssinn fit machen:

  • Bereiten Sie sich sorgfältig vor. Um Ihre Feriendestination zu erkunden, studieren Sie vorgängig den Stadtplan und merken Sie sich Hauptverkehrsrouten und Landmarken wie Wahrzeichen, Flüsse oder hohe Türme.
  • Merken Sie sich den Weg, den Sie gehen bewusst und lokalisieren Sie auf der Karte immer wieder Ihre Position.
  • Drehen Sie sich an Kreuzungen in alle Richtungen und prägen Sie sich die verschiedenen Blickwinkel ein.
  • Merken Sie sich markante Punkte auf Ihrer Route als Eselsbrücken, indem Sie diese in korrekter Reihenfolge in eine spontan erfundene Geschichte einflechten.
  • Beschäftigen Sie sich in Taxi, Tram und Bus bewusst mit der Umgebung.
  • Studieren Sie abends nochmals die Karte und zeichnen Sie gegangene Wege ein.

Übrigens: Für Luzerner vom PACK EASY Insider

Neulich trafen wir beim Schneeschuhwandern im Berner Oberland - auf der Engstlenalp - einen Herrn auf dem komplett zugeschneiten Wanderweg. Er versuchte sein bedrohlich tief eingesunkenes Auto mit einer Lawinenschaufel aus den Schneemassen zu befreien. Er fragte, wie er nach Engelberg komme, denn sein Navigationsgerät habe ihn auf dem vermeintlich kürzesten Weg hierher gelotst. Weiter ging es hier aber offensichtlich nicht mehr. Da Engelberg auf dieser Route nur im Sommer und ausschliesslich via Wanderweg zu erreichen war, gab es nur eine Antwort. Ein Pistenfahrzeug musste ihn aus seiner misslichen Lage ziehen. Die Autostrasse brachte den Herrn via Brünigpass und Luzern dann doch noch ans gewünschte Ziel.

Falls Sie mit dem Auto unterwegs sind - vergewissern Sie sich zuerst, ob Sie gerade die Wander- oder Autostrassenkarte konsultieren. Kommen Sie gut ans Ziel!

02 Februar, 2017 von Martina Villiger

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