Mut zum Digital Detox - SPA für Körper und Seele

Es braucht Mut, sich einfach mal hinzusetzen und die Seele baumeln lassen.

Nicht nur Kopfarbeit bringt uns ans Ziel, manchmal ist es besser, auch einfach mal die Hände zu benutzen und im Hier und Jetzt abzutauchen. Also mal weg vom Bildschirm. Der Computer ist zwar gut, um die eigenen Ideen in Form zu bringen, doch er bringt auch den verklemmten Perfektionisten in uns ans Tageslicht.

Die eigenen Gedanken können mit der Zeit einengend wirken und so die Kreativität behindern. Wir sitzen dann in einer Endlosschlaufe fest. Das Gehirn gewöhnt sich an das, was einem jeden Tag umgibt und so kann es ganz leicht zur Routine und schliesslich zum Denk-Stau und Denk-Frust kommen. Deshalb ist Distanz von der gewohnten Umgebung ab und zu besser, als sich immer in den gleichen Bahnen zu bewegen. Deshalb Weekender packen und sich einen Tapetenwechsel gönnen, schliesslich liegt die Erkenntnis manchmal einfach in der Entfernung.

Zuhause - das eigne Spa

Zuhause das eigene SPA

Frühlingsputz und Aufräumen heisst reinigen und Platz schaffen – räumlich wie auch für neue Gedanken und Ideen. Wenn alle zu Hause sind und wir kaum Ruhe für uns finden, sollten wir eine aktive Pause einlegen. Mit anderen Worten: Sich einfach mutig einmal eine Stunde ausklinken und alleine einen Spaziergang unternehmen, die Landschaft und das Frühlingserwachen wahrnehmen. Wer nicht raus kann, geniesst die Auszeit in der Badewanne oder verwöhnt sich mit Musik und mit einem tollen Buch. Du hast mit Sicherheit mehr als ein spannendes Buch neben deinem Bett, das schon lange darauf wartet, gelesen zu werden.



Kein Smartphone, kein Laptop, kein Tablet.

Es ist überall dasselbe Bild: im Zug, an der Bushaltestelle, im Café. Die Leute starren auf ihre Bildschirme und nehmen vor lauter digitalen Ablenkungen die reale Umwelt nicht mehr wahr. Jeder ist für sich. Zwischenmenschliche, soziale und kommunikative Gewohnheiten gehen mehr und mehr verloren. Das Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen und nichts zu verpassen wollen, führt zu einem Dauergebrauch und einer Abhängigkeit der Onlinewelt.

Es ist an der Zeit, einfach mal für eine Weile abzuschalten und zu entschleunigen. Einen Digital Detox zu machen. Eine Entgiftung von der digitalen Permanenz. Kein Smartphone, kein Laptop, kein Tablet.

Sich bewusst eine Auszeit zu nehmen vom ständigen Online-Sein ist eine vernünftige Sache, die jeder mal ins Auge fassen sollte. Mit diesen 5 Tipps für die Offline- und Online-Welt gelingt dir der digitale Detox:

      1. Flugmodus rein: Im Meeting oder während der Vorlesung einfach mal dein Gerät auf Flugmodus stellen und schon schwindet der Drang, im Minutentakt draufschauen zu müssen. Der Tipp funktioniert übrigens auch, wenn Sie mit Freunden beim Kaffeetrinken sind.
      2. Entfreunden und löschen: Entferne Zufallsbekanntschaften und nervige Dauerposter aus deiner Online-Freundesliste. Deine Timeline wird übersichtlicher, kleiner und attraktiver. Gleiches gilt bei Apps: Lösche unnötige Games, News- oder Lifestyle-Applikationen, die du so gut wie nie nutzt.    
      3. Offline Schlafzimmer: Du greifst als Erstes nach dem Aufwachen und als Letztes vor dem Einschlafen zu deinem Smartphone? Ändere das und mache dein Schlafzimmer zu einer Gadget-freien Offline-Zone.
      4. Ruhe und Zeit: Viele von uns verbringen täglich mehrere Stunden online. Während einem Digital Detox merkst du plötzlich, wie viel Zeit Ihnen für andere (wichtigere) Dinge bleibt. Geniessen diese neue Ruhe und Zeit. Gehe spazieren, lese ein Buch, schreibe eine To Do Liste (mit Stift und Papier versteht sich) oder verbringe einfach mal wieder mehr Zeit mit Familie und Freunden.
      5. Detox-Ferien: Die schönsten Tage im Jahr ohne Internet und Smartphone? Versuche in den Ferien einige Tage offline zu sein und verzichte auf WLAN und Co. In der Schweiz gibt es immer mehr Hotels, die ihren Gästen das bewusste Offline-Sein mit verschiedenen Angeboten vereinfachen.


Karftorte

Kraftorte: Einmal volltanken bitte

Die Einheit, mit der die Stärke von Kraftorten angegeben wird, heisst Bovis. Festgelegt durch einen Pendler, der die Intensität eines Energiefelds ermittelt. Müssen wir messen oder gar pendeln, wenn wir uns an einem Ort intuitiv wohlfühlen? «Gspüürt han i nüüt, aber sauschöön ischs gsi.» So und ähnlich klingts, wenn wir über einen kraftvollen Ort sprechen. Sicher ist, dass es Orte auf dieser Welt gibt, deren Schönheit unsere Herzen aufgehen lassen; die den Verstand an den Rand des Verstehens bringen und die das Auge besänftigen und den Puls beruhigen. Diese Kraftmomente, in denen wir das Wohlsein bewusst spüren und die uns ganz ohne Hokuspokus verzaubern, lohnt es zu entdecken. Die Tipps sind Entdeckungen der Crew von Pack Easy.

Es bedarf keiner weiten Reisen, um kleine Kraftorte zu finden. Die Passage der kleinen Emme ist Sinnbild für das Leben. Sie zeigt, wie ein ruhig fliessendes Gewässer vorübergehende Hindernisse überwinden muss und dabei ins Strudeln kommen kann. Aber mit Sauerstoff und neuen Erkenntnissen angereichert, seinen Weg als ruhiges Gewässer fortsetzen kann. Manchmal ist es eine Aufforderung, die Stille anzunehmen und das Tempo zu drosseln, damit Positives entstehen kann.



Baeume

Bäumige Energie

Mit jedem Atemzug sind wir ein Teil der Natur. Daran ändert auch ein Leben in der Stadt, weit weg von ursprünglicher Landschaft, nichts. Alte Bäume sind von einem magischen Zauber umgeben. Ihre Aura strahlt weit über ihre Krone hinaus. Der Eichenhain, Witwald beim Schloss Wildenstein, ist eine der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Kulturlandschaften. Stell dir vor: Als die ältesten Eichen auf Wildenstein zu wachsen begannen, war Kolumbus auf seiner Santa Maria noch nicht einmal unterwegs. Wenn das kein Grund ist, diese Monumente zu bewundern. 

Eine spannende Buchempfehlung zum Leben alter Bäume: «Das geheime Leben der Bäume» von Peter Wohlleben.